Im Dialog mit der Vergangenheit. Live · Faktenbasiert · Auf Augenhöhe
Das Publikum stellt eine Frage — und eine historische Komponistin antwortet als sprechender Video-Avatar, in Echtzeit, mit Stimme und Untertitel. Faktenbasiert, partizipativ und ästhetisch.
Sehen Sie ComposerMeet in Aktion.
Publikumsdialog mit Fanny Hensel — HMTM München, 2026
Was ist ComposerMeet?
Jemand aus dem Publikum spricht eine Frage aus — und auf der Leinwand wendet sich eine historische Komponistin zu und antwortet in ihrer Stimme, mit Untertiteln, in Echtzeit.
Grundlage sind kuratierte Quellen — Briefe, Tagebücher, wissenschaftliche Analysen, zeitgenössische Berichte. Ein KI-System verknüpft sie zu einer im historischen Stil formulierten Antwort und gibt die Quellen an. Während der wenigen Sekunden bis zur Antwort wird der Prozess für das Publikum sichtbar gemacht — transparent statt Blackbox.
Das Format ist partizipativ: Aus stillen Zuhörenden werden aktiv Fragende. Musikvermittlung wird zum unmittelbaren Erlebnis — spielerisch, faktenbasiert und auf Augenhöhe, nicht belehrend.
Faktenbasiert
Antworten beruhen auf dokumentierten Quellenbeständen. Dank Quellenangaben sind die Antworten transparent und nachvollziehbar.
Interaktiv
Das Publikum stellt Fragen, der Avatar reagiert dynamisch und situativ — Begegnungen auf Augenhöhe, nicht belehrend.
Kontextualisiert
Musik erscheint im Gefüge ihrer sozialen und historischen Bedingungen. Spekulative Passagen werden transparent markiert.
Frage. Quelle. Stimme. Avatar.
Von der gesprochenen Frage bis zur Antwort des Avatars. Dieser Weg wird dem Publikum live sichtbar gemacht — als Transparenz und um die kurze Wartezeit zu überbrücken.
Frage
Audio-Eingabe aus dem Publikum
Transkription
Die Frage wird verschriftlicht
Quellenrecherche
Briefe, Tagebücher und Analysen werden durchsucht
Antwort
Formuliert im historischen Stil, mit Quellenangabe
Avatar
Spricht die Antwort mit Stimme und Mimik
Auf der Bühne.
In Echtzeit.
Erstmals umgesetzt mit Fanny Hensel — als Live-Konzert mit interaktivem Publikumsdialog an der Hochschule für Musik und Theater München, Februar 2026.
Foto: Jakob Schad
Was es im Betrieb ausmacht.
Stabil & unbeaufsichtigt
Läuft zuverlässig im Dauerbetrieb — auf Redundanz ausgelegt, sodass der Ausfall einzelner Komponenten kompensiert wird.
Eigens entwickelt
Komponist*in, Stil, Länge und Quellen werden für jedes Projekt individuell abgestimmt — kein Baukasten von der Stange.
Minimale Technik
Rechner, Bildschirm, Mikrofon und Lautsprecher — mehr braucht es nicht. Fügt sich in bestehende Räume ein.
Transparent & barrierefrei
Untertitel sind vorhanden, Quellen werden angegeben, der Prozess wird sichtbar gemacht.
Finden Sie Ihren Fall.
Museen & Ausstellungen
Eine historische Figur, die den ganzen Tag Rede und Antwort steht.
Als interaktive Installation oder Langzeitpräsentation — Besucher*innen treten selbst in den Dialog, in Ausstellung, Foyer oder öffentlichem Raum.
- Stabil & unbeaufsichtigt im Dauerbetrieb.
- Untertitel & sichtbarer Prozess — barrierefrei und transparent.
- Minimale Technik, fügt sich in bestehende Räume ein.
Orchester & Konzerthäuser
Die Komponistin des Abends — live vor dem Konzert.
Als dialogische Werkeinführung oder Konzertmoderation, 20 bis 30 Minuten. Das Publikum fragt, die historische Perspektive antwortet.
- Inhalte & Quellen pro Projekt abgestimmt — Sie behalten die redaktionelle Kontrolle.
- Auf Redundanz ausgelegt — ausfallsicher auch live auf der Bühne.
- Erprobt — erstmals an der HMTM München umgesetzt.
Festivals
Ein Programmpunkt, über den gesprochen wird.
Ein partizipativer Publikumsmoment mit Gesprächswert — auch hybrid, mit Fragen aus dem Saal und für dezentrales Publikum per Livestream.
- Beteiligung statt Zuschauen — das Publikum gestaltet mit.
- Hybrid & Livestream — auch für dezentrales Publikum.
- Eigens kuratierbar — auf Thema und Festivalprofil zugeschnitten.
Musikunterricht
Geschichte, mit der man ins Gespräch kommt.
Spielerische Auseinandersetzung mit Werk, Weltsicht und Biografie — und zugleich ein Anlass, KI, Autorschaft und historische Narrative kritisch zu reflektieren.
- Quellenarbeit erlebbar — Primär- und Sekundärquellen im Dialog.
- Medienkompetenz — der KI-Charakter wird transparent gemacht.
- Anpassbar an Alter, Werk und Unterrichtsziel.
Keine Replikation, sondern eine Interpretation.
Es geht um Vermittlung — um die spielerische Auseinandersetzung mit Geschichte und ihren Quellen. Dass die Antworten aus einem KI-System stammen, wird transparent gemacht; die zugrunde liegenden Quellen werden angegeben. ComposerMeet erweckt niemanden zum Leben — es lädt zum Nachdenken ein.
Honorable Mention.
„Auszeichnung für ein faszinierendes und quellenfundiertes, KI-basiertes Vermittlungsformat mit hoher Skalierbarkeit und einem innovativen Zugang zu musikalischer Bildung und Interaktion.“
Foto: Venture Team Kultur (Yolanda Castillo-Kuchenbecker)
Célest Lang.
Pianist und Musikvermittler mit Schwerpunkt auf innovativen Konzertformaten. Seine Arbeit verbindet künstlerische Praxis, technologische Neugier und eine quellenkritische Haltung gegenüber historischen Narrativen — an der Schnittstelle von Musik, KI und Kulturvermittlung.
- 01Künstlerische Praxis
- 02Technologische Neugier
- 03Quellenkritische Haltung